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05.12.2016 16:29 Alter: 353 days

40. Mitgliederversammlung des Landesjugendringes Thüringen e.V.

Ulrich Töpfer zum Stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt


Ulrich Töpfer mit Gratulationsstraß

die 6 Delegierten des bejm bei der VV

der jetzige Vorstand des LJRT

Auf der 40. Mitgliederversammlung des Landesjugendring Thüringen e.V. wurde am 3.12. 2016 turnusgemäß der Vorstand zum Teil neu gewählt. Ulrich Töpfer, Landesgeschäftsführer des bejm wurde zum wiederholten Mal zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Mit ihm erhielten Björn Uhrig von der Vertretung Thüringer Pfadfinderverbände e.V. als Vorsitzender sowie Katja Bube vom Jugendrotkreuz und Holger Münch von der Thüringer Jugendfeuerwehr als Beisitzer das Vertrauen der Delegierten. Zum Vorstand gehören weiterhin die im vorigen Jahr neu gewählten Mitglieder Robert Weidler vom Bund der Katholischen Jugend als Stellvertreter sowie Pierre Müller von der Thüringer Sportjugend und Gregor Gallner von der DGB-Jugend als Beisitzer.

Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen eine Reihe weiterer Anträge zu Grundpositionen des Landesjugendringes Thüringen.

 

„Parteiendemokratie in der Krise?“ Beobachtungen zur Distanz zwischen Jugend und Parteien. Mit diesem Diskussionsanstoß wollen die Jugendverbände und der Vorstand des LJRT das Gespräch zu den demokratischen Parteien suchen, um gemeinsam Politikverdrossenheit und dem vermeintlichen Ausweg in populistische Positionen etwas entgegen zu setzen.

Dazu war Prof. Dr. Andre Brodocz von der Universität Erfurt eingeladen worden. In einem grundsätzlichen Vortrag entfaltete er seine Anlayse zu dem Thema: „Was erwarten die Enttäuschten? –Demokratietheoretische Reflexionen zur Krise der repräsentativen Demokratie“. Dem Vortrag folgte eine tiefgehende Diskussion um die Wege aus der Krise.

 

Auch die anderen beiden Grundsatzanträge „Willkommen in den Thüringer Jugendverbänden“ und

„Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Thüringen schützen – Vielfalt leben!“, die sich mit den Herausforderungen der Migrationsgesellschaft befassten, regten zu intensiver Diskussion an. Der Willkommensaufruf soll in mehrere Sprachen übersetzt werden, um ihn so auch Flüchtlingen zugänglich machen zu können.

 

Last not least befasste sich der Antrag „Jugendverbände und Gebietsreform“ mit Herausforderungen für die Jugendverbände und den Anforderungen an die Politik.

 

Hintergrund:

Der Landesjugendring Thüringen ist der Dachverband der Jugendverbände. Er repräsentiert mehr als ein Drittel aller Kinder- und Jugendlichen von 6 bis 27 Jahren. 32 Jugendverbände arbeiten im LJRT mit. Er vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen und den Jugendverbänden in der Öffentlichkeit und gegenüber Parlament und Regierung in Thüringen.

 

Auf den Internetseiten des LJRT demnächst mehr Informationen: www.ljrt-online.de