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16.02.2009 20:58 Alter: 9 yrs

Die Escola Popular beim geh-denken an Bombardierung Dresdens

6000 Neonazis aus Deutschland und anderen europäischen Ländern wollen seit Jahren dieses erschütternde Ereignis für ihre Propaganda ausnutzen...


 und leugnen die vernichtende Aggression und Menschenverachtung, welche von dem nationalsozialistischen Deutschland ausging. Sie zeigen sich unverbesserlich und wollen das Leid von Dresdnern zu ihrem "Auftrag" machen. 

Damit sich diese Geschichte nicht wiederholt, und damit die Neonazis nicht durch die historische Innenstadt marschieren können, um Angst und Schrecken zu verbreiten, rief ein breites Bündnis demokratischer Kräfte aus Kirchen, Vereinen, Gewerkschaften und Parteien zu Gegendemonstrationen, Kundgebungen und Konzert auf. Es waren auch (fast) alle Parteien vertreten und es kamen 12.500 Menschen aus Dresden und ganz Deutschland. 

Wir wurden kurzfristig eingeladen. Dennoch gelang es uns, beinahe unsere gesamte Sambatrommelgruppe und einige unserer Capoeiratänzer in wenigen Tagen zu mobilisieren. 

Wir führten zunächst den Kirchenblock in einem der drei Demonstrationszüge an. Dabei gelang es, die eisige Kälte zu vertreiben, die der Winter und der wirklich widerliche Anlass mit sich brachte.  

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gingen, tanzten, wippten neben und hinter uns her. Eine Frau steckte uns spontan 50,- € zu, und bedankte sich für diesen Einsatz. Es gab viele kleinere und größere berührende Momente an diesem Tag. Der letzte in der Nacht, als wir nach Sebastian Krumbiegel (Prinzen) gemeinsam mit "Curse" (einem Rapper mit Band) den Abschluss des Konzertes geben durften. 

Das Foto zeigt uns mit unserem Banner kurz vor dem Ende der Demonstration am Theaterplatz.