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24.04.2018 09:18 Alter: 86 days

„Thüringen trägt Kippa“

Angesichts verbaler und körperlicher Gewalt gegen Israelis und Juden laden wir mit vielen Partnern am Mittwoch 25. April, 10.30 Uhr zu einem solidarischen Gang durch die Thüringer Innenstadt ein.


 

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und Evangelischer Kirchenkreis Erfurt unterstützen Initiative  

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Evangelische Kirchenkreis Erfurt unterstützen gemeinsam die Initiative der achava-Festspiele „Thüringen trägt Kippa“. Vor dem Hintergrund zunehmender verbaler und körperlicher Gewalt gegen Israelis und Juden lädt der Veranstalter zusammen mit vielen Partnern am kommenden Mittwoch (25. April, 10.30 Uhr) zu einem solidarischen Gang durch die Thüringer Innenstadt ein.

„Es ist erschütternd, dass es in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder zu Übergriffen auf jüdische Mitbürger gekommen ist. Dagegen erheben wir unsere Stimme. dürfen wir nicht schweigen. Wie schließen uns dem Berliner Aufruf an und setzen auch in Thüringen ein klares Zeichen gegen Judenhass und Israelfeindschaft und gegen jede Form von Hass und Ausgrenzung. Indem wir eine Kippa tragen, zeigen wir unsere Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern."

"Wenn wir mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen Chanukka feiern oder auf dem jüdischen Friedhof der Toten gedenken, tragen die Männer eine Kippa“, so der Senior des Kirchenkreises Erfurt, Matthias Rein. „Wir zeigen damit unsere Verbundenheit und unseren Respekt gegenüber unseren jüdischen Nachbarn und Freunden. Wir protestieren gegen alle Formen von Herabwürdigung und Angriffen gegenüber jüdischen Mitbürgern und ihrem Glauben, sowie gegenüber Bürgern des Staates Israel in Deutschland."

Die Veranstaltung startet am Mittwoch um 10.30 Uhr an der Mikwe, dem ehemaligen jüdischen Bad bei der Krämerbrücke, Ziel ist die Synagoge der Jüdischen Landesgemeinde. Weitere Partner und Unterstützer der Veranstaltung sind die Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen, der Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen, die Jüdische Landesgemeinde Thüringen, die Stadt Erfurt, die Thüringer Staatskanzlei, der Erinnerungsort Topf & Söhne, die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, das Weimarer Dreieck und die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Bei Rückfragen:

Solveig Grahl, 0162-2048755, Franzisca Friedrich, 0177-7936445