"Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben eine Reise ist."
Das Leben ist eine Reise. so sagt man. Eine Fahrt über das Meer, ein Anstieg bis auf hohe Berge, ein Hinabsteigen bis ins tiefe Tal. Wir sind alle nur auf der Durchreise. Auf einer Reise, die nur in eine Richtung führt, ohne Wiederkehr. Das Leben ist eine Reise so sagt man. eine Reise auf vielen guten und schlechten Wegen. Dein Leben ist deine Reise. Eine Reise die du unternehmen musst, die allein dir aufgetragen ist.
Wir sind ein Leben lang unterwegs und können den Zug des Lebens nicht stoppen. Wir steigen oft ein und aus. Manchmal gibt es Unfälle, bei manchen Aufenthalten gibt es angenehme Überraschungen, bei manchen nur Enttäuschungen. Viele Strecken sind wir mit den verschiedensten Menschen gemeinsam unterwegs. Manche sind uns wichtig, manche prägen und verändern uns sogar. Manche steigen ein und gleich wieder aus. Und andere wiederunm bemerken wir kaum. Oft setzen sich passagiere, die wir am liebsten haben in einen anderen Wagen und lassen uns Abschnitte unserer Reise alleine. Manchmal wollen wir uns dann in ihren Wagen, in ihr Abteil setzen und müssen feststellen, der Platz an ihrer Seite ist schon besetzt. So ist das auf der Lebensreise. Sie ist voller herausforderungen, Träumen, Hoffnungen, Begegnungen und Abschieden.
Das große Geheimnis der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden.
Das Leben ist eine Reise.
Schau genau hin, welche Landschaft jeder Kilometer deiner Lebensfahrt dir zeigt und nimm dies als Geschenk an. Lerne die Kunst des Sehens, damit du das Wesentliche im Leben nicht übersiehst.
Dazu gebe der lebendige Gott uns Kraft.
VERGNÜGT
Zwei Priester die einmal so richtig abschalten wollten, fuhren nach Hawaii. Gleich nach der Ankunft gingen sie in ein Geschäft und kauften kurze Hosen, Sandalen und Sonnenbrillen, um nicht als Geistliche erkannt zu werden. Als sie am nächsten Morgen mit einem Drink am Strand saßen und die Sonne genossen, ging eine Schönheit im Bikini an ihnen vorüber, lächelte und nickte ihnen freundlich zu: "Guten Morgen, Padres." Die beiden staunten-woher in aller Welt wusste die Frau, dass sie Priester waren? Am kommenden Tag gingen sie erneut in das Geschäft und kauften alles, was echte Touristen eben so tragen: quietschbunte Hemden, billige Fotoapparate, Strohhüte. Sie setzten sich an den Strand, absolut sicher, in diesem Aufzug unerkannt zu bleiben. Aber wieder kam die Schöne im Bikini vorbei, lächelte und wünschte den Padres einen schönen Tag. Einer der beiden konnte seine Neugierde nicht zügeln und lief der Schönen hinterher. "Eine Sekunde, gnädige Frau! Wir sind ja wirklich stolz, Priester zu sein, aber woher wissen Sie das-so wie wir angezogen sind? "Aber Pater", antwortete die Schöne vergnügt, "ich bin's doch, Schwester Monika !"