bio-regional-fair - eine Kampagne für nachhaltigen Konsum in einer globalisierten Welt

Auf dem 1. Sozialforum in Deutschland vom 21.07.05-24.07.05 in Erfurt mit dem Motto „Für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Natur“, orientiert am Weltsozialforum und der Charta von Porto Alegre, startete die Thüringer Nachhaltigkeitskampagne „bio-regional-fair“ - Kampagne für einen nachhaltigen und ethisch vertretbaren Lebensmittelkonsum in einer globalisierten Welt. Dazu wurden in der Offen Arbeit in Erfurt und auf dem Domplatz Produkte aus dem fairen Handel sowie Bioprodukte aus der Region ausgeschenkt und verkauft. 

Erster Baustein der Kampagne ist ein Leitfaden.
Darin werden Konzerne und ihre Methoden aufgelistet, die nicht zu einer gerecht globalisierten Welt beitragen und Alternativen vorgestellt, indem über Kriterien, Siegel, Organisationen, Unternehmen u.ä. aus dem Bereich „bio“ und „fair“ aufgeklärt wird.
Dieser Leitfaden ist über untenstehende Adressen in gedruckter Form erhältlich, kann aber auch hier heruntergeladen werden. 

Zweiter Baustein ist die Postkarte "Rote Karte".

 

Wir möchten alle Verbände, Organisationen, Vereine, Einzelpersonen herzlich einladen, sich der Kampagne anzuschließen und diese aktiv weiter mit zu entwickeln.


Die Kampagne wurde über das Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. [EWNT] mit Sitz in Jena koordinert.
Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

Kai Ostermann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gutenbergstraße 1
07743 Jena

Phone: +49 (0)3641 22 49 950
Mobil:  +49 (0)157  72 51 096 2
Fax:     +49 (0)3641 22 49 949
Mail:     K.Ostermann (at) ewnt.de
Internet: www.ewnt.de

Kampagnenträger zu Beginn waren das Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT), die Evangelische Jugend in Thüringen (EJTh) mit dem Landesjugendkonvent der Ev.-Luth. Kirche in Thüringen (LJK) und die INKOTA Fair-Handels-Gruppenberatung Thüringen. Logistik und Vertrieb der Kampagnenprodukte übernimmt das FAIRTRADE-KONTOR®.
Die Kampagne ist ein Kooperationsprojekt mit dem Eine Welt Netzwerk Thüringen sowie weiteren und wird unterstützt aus Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Als eines von 20 Best-Practice-Projekten der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Thüringen" ist das Projekt der Kampagne „bio-regional-fair" der Evangelischen Jugend in Thüringen und des Landesjugendkonvents der Ev.- Luth. Kirche in Thüringen zusammen mit dem ine-welt-Netzwerk Thüringen beim Thüringer Bildungskongress 2005 „Bildung für nachhaltige Entwicklung Nachhaltigkeit lernen und lehren" am 18. und 19. November 2005 im Thüringer Landtag in Erfurt ausgezeichnet worden! In der Auszeichnungsurkunde, die vom Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus und der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, unterzeichnet ist, heißt es:
"Mit Bezug auf die strategischen Ziele der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" setzt sich das Projekt beispielhaft mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit auseinander. Das Projekt ist ein praktisches Beispiel dafür, wie nachhaltige Entwicklung in alltägliches, schulisches, berufliches und gesellschaftliches Handeln umgesetzt werden kann. Damit trägt es dazu bei, ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortbares Handeln zu stärken. Das Projekt setzt neue Akzente in der Bildungsarbeit und ist dadurch besonders nachahmenswert."
Der Thüringer Bildungskongress mit begleitender Ausstellung ist ein Beitrag zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014 und wurde vom World University Service (WUS) im Auftrag des Thüringer Kultusministeriums vorbereitet und durchgeführt.

Online-Bibliothek zum fairen Handel

Eine aktuelle Recherche zum fairen Handel bietet die umfangreiche Sammlung auf der Internetseite des Forums Fairer Handel. Inzwischen sind dort etwa 500 Medien rund um den fairen Handel, Hintergründe zum Welthandel, Unterrichtsmaterialien, Filmmaterial, Fachbücher und kostenlose Downloads aufgenommen worden. Ein Suchprogramm mit Schlagworten erleichtert die Recherche. Darüber hinaus stehen Publikationen sowie weitere Papiere wie Positionspapieren des Forums Fairer Handel als Download zur Verfügung.

www.forum-fairer-handel.de