... am Küchentisch sowie auf dem Schulhof

Demokratie lebt von einem gelingenden Austausch verschiedener Meinungen und Sichtweisen. Um Offenheit und Verständnis zu erzielen, ist das aufeinander Zuhören wie auch auf Sorgen eingehen wichitg. Aber auch das deutlich machen von eigenen Werten und Haltungen braucht ein guter Diskurs.

Wir als christliche Jugendverbände sind dabei in einer besonderen Verantwortung. Wir leben Werte und sind aufgerufen, wenn etwas mit unseren Werten nicht vereinbar ist.

Die 5-Finger-Strategie ist hierfür eine Hilfestellung. Viel Spaß beim Ausprobieren.  

Die 5-Finger-Strategie wurde von jungen Menschen im Jugendpolitischen Team des BEJM erarbeitet und praktisch erprobt. Viele Hinweise sind in der Erprobungsphase in die abschließende Fassung eingeflossen. Die Strategie ist für einen gelingenden Austausch verschiedener Meinungen und Sichtweiseneinen in der Familie und im Freundeskreis gedacht. Eben am Küchentisch, wie auch auf dem Schulhof.

Zeigefinger-Strategie: Wer fragt, der führt!

(Offen gestellte) Fragen bringen einen Gesprächspart- ner ins Nachdenken. Fragen, weshalb jemand anderer Meinung ist. Fragen, wieso jemand so denkt. Fragen, nach persönlichen Erfahrungen. Fragen nach genauen Grün- den der Unzufriedenheit und was noch dahinter stecken könnte.

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Mittelfinger-Strategie: Standpunkt finden – Haltung zeigen! 

Weltberühmt ist der Satz: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Mit diesen Worten soll sich Martin Luther vor dem Wormser Reichstag geweigert haben, seine 95 The- sen gegen den Ablasshandel zurückzunehmen. Luthers Verteidigungsrede vor Kaiser Karl V. und den Fürsten in Worms gilt als Schlüsselmoment der Kirchengeschichte. Die eigene Meinung öffentlich machen, kann eine große Wirkung erzielen. Sie können zu Schlüsselmomenten im Leben anderer werden.

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